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A U S  G E M E I N D E  U N D  K I R C H E

Reifen und Frucht bringen

SELK-Bausteinsammlung 2016 abgeschlossen

Am Sonntag, dem 22.01.2017 wurde in der 1910 vom bekannten Architekten Otto Bartning erbauten, denkmalgeschützten SELK-Kirche am Moltkeplatz in Essen mit einem Festgottesdienst die Bausteinsammlung 2016 der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) abgeschlossen. Im Rahmen dieser gesamtkirchlichen Spendenaktion werden in den Gemeinden papierne Bausteine, die als Spendenquittungen beim Finanzamt eingereicht werden können, verkauft, aber auch Kollekten gesammelt oder Aktionen wie zum Beispiel Basare organisiert.

Die Erlöse der Bausteinsammlung 2016 – hier sind bislang rund 24.000 Euro auf das Konto bei der Allgemeinen Kirchenkasse der SELK überwiesen worden – unterstützen die Gemeinde Essen bei der Finanzierung des Umbaus und der Neugestaltung des bereits im November 2015 eingeweihten, nun Helligkeit und Luftigkeit ausstrahlenden Gemeindesaals mit neuer Küche und neuen, leicht zugänglichen WCs incl. Behinderten-Toilette. Auch ungeplant aufwändige Außenarbeiten zur Sanierung des Kircheingangs und zur Erneuerung und Beleuchtung der Zuwegung zum Gemeindesaal konnten bereits abgeschlossen werden. Zusammen mit den Ausgaben für die 2014 erfolgte Stabilisierung des Kirchturms sind hierfür Kredite im sechsstelligen Bereich aufgelaufen, welche die Gemeinde nun, auch mit Unterstützung durch die Mittel der Bausteinsammlung, abtragen muss. Auf der „To-do-Liste“ der Gemeinde für die kommenden Jahre stehen weitere Maßnahmen wie die Beleuchtung oder die Außen- und Innenrenovierung der Kirche.

Zu dem Festgottesdienst, den Ortspfarrer Klaus Pahlen leitete, waren Burkhard Kurz (Dortmund), Superintendent des Kirchenbezirks Rheinland-Westfalen, der die Predigt hielt, und die Bausteinbeauftragten der SELK, Susan und Hans-Hermann Buhr (Hannover), angereist. Sie gratulierten der Gemeinde zu den bereits erreichten Teilzielen ihrer Umbau- und Sanierungsvorhaben und wünschten der Gemeinde, dass die Erfahrungen und Belastungen sie miteinander reifen ließen,  - passend zu dem langjährigen Leitwort der Gemeinde aus Johannes 15,5, unter dem auch die Bausteinsammlung 2016 stand: „Christus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.“

Zur Erinnerung an die Bausteinsammlung 2016 erhielt die Gemeinde eine von Susan Buhr gestaltete „Baustein-Kerze“ überreicht.

Beim anschließenden Kirchenkaffee schenkte Rosemarie Hanusch (Hannover) der Gemeinde Essen eine selbst gestaltete Collage mit Bildern der Essener Kirche im Zusammenhang mit der nun beendeten Bausteinsammlung.

Der „Staffelstab“ wird jetzt an die Gemeinde Magdeburg weitergereicht. Dort findet am 19. Februar der Eröffnungsgottesdienst der Bausteinsammlung 2017 statt.

Informationen zur Bausteinsammlung im Internet unter:
www.bausteinsammlung.de.

Hans-Hermann Buhr

 

Ein großer Dank an alle Spender

Allen, die uns bisher finanziell unterstützt haben, danken wir sehr herzlich. Bleiben Sie uns gewogen und helfen Sie uns bitte, den Kredit abzubezahlen. Aktueller Stand: 111.000 Euro. Wir müssen das nicht in einem Jahr schaffen, sollten aber die Jahresrate von 8.400 Euro bezahlen können.

Darum bitten wir neben den regulären Kirchbeiträgen um Spenden für die Baukasse. – Vielen Dank im Voraus! Spendenquittungen für das Jahr 2017 werden Ende Januar 2018 ausgestellt.

12.03.: Haupt-Gemeindeversammlung 2017

Hiermit beruft der Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Gemeinde Essen zum Sonntag, dem 12. März 2017, die Haupt-Gemeinde-versammlung ein. Wir halten sie im Anschluss an den Gottesdienst (Beginn 11:15 Uhr) im Gemeindesaal. Sie soll nicht länger als bis 13:00 Uhr dauern. Die Tagesordnung beinhaltet:

  • Jahresbericht des Pastors
  • Finanzbericht 2016
  • Bericht der Kassenprüfer und Entlastung
  • Haushaltsplan 2017
  • Umlagezusage für 2018
  • Wahlen (Kirchenvorsteher, Kassenprüfer)
  • Verschiedenes

Alle konfirmierten Gemeindeglieder (über 16 Jahre) sind stimmberechtigt und herzlich eingeladen. Hier haben Sie die Gelegenheit, sich zu informieren, mitzureden, mit zu entscheiden und mit anzupacken.

Neue Gottesdienst-Zeit beachten!

Dadurch dass Pastor Pahlen die Vertretung für die Gemeinden Duisburg und Oberhausen übertragen wurde, verschiebt sich die Zeit des Gottesdienstes nach hinten. In der Regel wird ab Februar der Gottesdienst um 11:15 Uhr beginnen. Frühaufstehern wird das nicht gefallen, aber wer sonntags gerne etwas länger schläft, wir es begrüßen. Und manch einer, der Schwierigkeiten hatte, am Sonntagmorgen einen Bus oder eine Straßenbahn zu bekommen, wird es jetzt leichter haben.

Der Gottesdienstplan auf der letzten Seite verdeutlicht die Zusammenhänge. Er zeigt die Gottesdienste aller drei Gemeinden. Pastor Pahlen hält in der Regel den Früh-Gottesdienst in Duisburg. Und wenn er nicht in Essen ist, finden Sie ihn wahrscheinlich in Oberhausen. Gemeindeglieder und Gäste sind herzlich eingeladen zu allen Gottesdiensten, egal wo. Und den Vertretern Sup. i.R. Walter Hein (Witten), Vikar Simon Volkmar (Düsseldorf) und Lektorin Elisabeth Briele (Straelen) gilt ein besonderer Dank für ihren Einsatz.

Evangelische Kirchen und Bistum Essen:
„Ökumenisch Kirche sein“

Zahlreiche Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, der Freikirchen und Sprecher ökumenischer Gruppen nahmen am 22.01.2017 an der Feier zum „Christusfest 2017“ im Essener Dom teil. In einem gemeinsamen Sündenbekenntnis erinnerten die Kirchen an gegenseitigen Machtmissbrauch, Vorurteile und die Selbstbeschränkung auf die eigene Konfession. Während dieser Anerkenntnis gegenseitiger Schuld wurden im Mittelgang des Essener Doms die Steine einer Mauer abgetragen als Zeichen dafür, die Kirchenspaltung überwinden zu wollen und den Blick auf drängende gemeinsame Aufgaben der Zukunft zu richten.

In seiner Predigt zeigte Präses Manfred Rekowski (Düsseldorf) sich überzeugt davon, dass heute schon viel Gemeinsames möglich sei, auch ohne in allen wichtigen theologischen und kirchenrechtlichen Fragen Übereinstimmung erzielt zu haben: „Gemeindeleben unter einem Dach riskieren, gemeinsame Gottesdienste so oft wie möglich feiern, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit haben, verstärkte Kooperation von Diakonie und Caritas und Partnerschaften auf der Ebene der Gemeinden ebenso wie auf Bistums- und Landeskirchenebene wagen.“

Nach dem Gottesdienst unterzeichneten Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Präses Rekowski und Vizepräsident Albert Henz (Bielefeld) in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates den Aufruf „Ökumenisch Kirche sein“. Besonders drängend ist nach Aussage des Textes, gemeinsame christliche Positionen „für eine solidarische, friedliche, tolerante und umweltbewusste Gesellschaft“ zu vertreten und darin auch den Austausch mit Judentum und Islam zu suchen. „Viel ist möglich – mehr, als wir in der Regel bereits tun“, sagte Albert Henz, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Dankbar für die gewachsene Gemeinsamkeit wagen wir einen ökumenischen Perspektivwechsel auf allen Ebenen.“

Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) war durch ihren Ortspastor Klaus Pahlen vertreten, der im Auftrag des Arbeitskreises Christlicher Kirchen (ACK Essen) den Gottesdienst mit vorbereitet hatte. Nicht nur kirchliche, sondern auch gesellschaftliche und persönliche Gründe waren Anlass zur Buße und Versöhnung, die – ganz im Sinne der Reformation – einen großen Raum einnahmen.    (Nach EKiR Pressemitteilung)

 

 

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