Andacht
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Siehe,
der HERR l├Ąsst es h├Âren
bis an die Enden der Erde:
Sagt der Tochter Zion:
Siehe, dein Heil kommt!

  • Jesaja 62, 11

 

Liebe Gemeindeglieder und Freunde der Gemeinde

Martin Luther begleitet uns weiter auf dem Weg vom 500. Reformationsfest ans Ende des Kirchenjahres, und durch den Advent zum Weihnachtsfest. Selbst wenn er wieder im Schatten steht, so zeigen doch alle seine Finger auf die Heilige Schrift, die uns von Gottes Gnade und Jesus Christus erz├Ąhlt, der uns Leben und Frieden schenkt.

Die ÔÇ×Tochter Zion“ steht bildlich f├╝r Jerusalem und das Volk Gottes, zu dem auch die christliche Kirche geh├Ârt. Der HERR, der menschenfreundliche Gott, er├Âffnet uns durch den Propheten Jesaja: ÔÇ×Siehe, dein Heil kommt.“ Gott will seine Verhei├čungen bei uns in Erf├╝llung gehen lassen. Lassen wir uns darauf ein? Lassen wir ihn hinein in unsere Familie, in unser Haus, in unsere Kirche?

ÔÇ×Haltet fest,“ sagt Martin Luther, ÔÇ×und lasst das Wort Gottes bei euch wohnen, selbst wenn die ganze Welt euch angreifen sollte. Haltet es fest, und ihr werdet daf├╝r belohnt werden. ... Ihr habt eine Rettung und der Retter kommt zu euch. ... Die Gottlosen vergehen und dann bleibt die Kirche ├╝brig. Das R├Âmische Reich und all die K├Ânigreiche w├╝teten gegen die Kirche. Sie sind erloschen, aber die Kirche ist geblieben. Und so wird es auch heute sein. ... Es geht hier um die Verhei├čungen, die der Kirche gegeben sind.“

Manche bedauern, dass der Glaube so wenig im Alltag bewirkt; sie beteiligen sich aber auch kaum an kirchlichen Veranstaltungen, wo der Glaube und das Gespr├Ąch ├╝ber Glaubensdinge ge├╝bt wird.

Schrumpfende Gemeinden sehen sich hohen Erwartungen aus besseren Zeiten gegen├╝ber. Wir haben heute weniger Kinder und meist kleine Kreise in den Gemeinden. Die Wenigen sind ├╝berfordert, gro├če Dinge zu leisten wie in fr├╝heren Jahren.

Aber es gibt keine Abk├╝rzung vom Problem zur L├Âsung. Ohne Gott geht gar nichts. Darum ruft uns Jesaja dazu auf, zu allererst den Weg zu Gott zu suchen. Besinnung brauchen wir, wache, aufmerksame Hinwendung zu Gott.

Gott hat uns seine Hilfe zugesagt, aber er will auch darum gebeten werden. Allein aus Gnaden wird uns das Heil zuteil. Aus seiner Barmherzigkeit sch├Âpfen wir Hoffnung f├╝r die Kirche und unser Leben, Hoffnung, dass sich bei uns etwas ver├Ąndern kann.

├ľffnet die Portale und geht zur Kirche!

Erinnert euch gegenseitig an die Verhei├čungen Gottes und vergesst nie: Gottes Heil kommt auch zu euch, durch Jesus Christus, den Retter der Welt.

Mit herzlichen Segensw├╝nschen f├╝r Advent, Weihnachten und das neue Jahr
gr├╝├čt Sie

Ihr Pastor Klaus Pahlen

 

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